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62. Oldenburger Landesturnier
20. bis 25. Juli 2010

Pressemitteilung Nr. 2 vom 29.06.2007

Sportliches Spurt-Spektakel mit 4 Rädern und 16 Hufen

Mannschafts-Fahrprüfung der besten Quattros

RRV Rastede. Die schon traditionell gewordenen Rasteder Viererzug-Wettkämpfe, die einesteils im so genannten "Championat" in der Klasse S in den drei Teilprüfungen Dressur, Hindernis- und Geländefahren zunächst mit jeweils eigener Dotierung ausgetragen und deren beste Teilnehmer schließlich in einem kombinierten Prüfungsergebnis bewertet, platziert und honoriert werden, sind in diesem Jahr um einen weiteren spektakulären "Spurt-Wettkampf" erweitert worden.

Die Veranstalter haben diese erstmals im Programm eines Oldenburger Landesturniers stehende Prüfung als Mannschafts-Fahrprüfung für Vierspänner ausgeschrieben und sie im Zeitplan so terminiert, dass sie praktisch ein "Höhepunkt unter Höhepunkten" ist: Gestartet wird am Sonntag (22. Juli) kurz nach 14 Uhr unmittelbar im Anschluss an die Siegerehrung des Rasteder Viererzug-Championats, und damit etwa 45 Minuten vor dem 1. Umlauf der Drei-Sterne-Sprinprüfung zum "Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg".

Die Teilnahme an dieser mit insgesamt 2400 Euro und einem Züchterpreis dotierten "Blau-Roten-Aufholjagd" ist den Vierergespann-Fahrern jedoch nicht einfach freigestellt, sondern an gewisse Vorbedingungen gebunden. Startberechtigt sind nur die sechs besten Züge aus der Championats-Kombi-Prüfung. Verzichtet einer dieser Fahrer auf seinen Startplatz, erfolgt ein Nachrücken durch den Nächstplatzierten.

Der vom Veranstalter festgelegte Team-Modus sieht vor, das die in der Kombi-Prüfung an erster und sechster Stelle platzierten Gespanne eine Mannschaft bilden, analog dazu die an zweiter und fünfter Stelle Platzierten und schließlich die an dritter und vierter Stelle. Somit werden drei Teams auf die rund 750 Meter lange Strecke geschickt, die auf dem Hauptplatz mit etwa zehn Hindernissen in Form von Kegel-Toren aufgebaut wird. Die Start-Reihenfolge der Teams wird durch das Los bestimmt, Start- und Ziellinie sind nicht identisch.

Der Clou dieser Gespann-Jagd aber sind gewisse Auflagen, die es in sich haben: Das Doppel-Team muss zusammen vor der Startlinie Aufstellung nehmen, nach dem Startsignal fährt einer der Leinenkünstler los, der zweite wartet so lange, bis der erste nach rund der Hälfte des Parcours eine dort "schwebend" angebrachte Glocke läutet und damit das Signal für den Start des zweiten Gespanns gibt. Jeder Hindernisfehler des ersten Fahrers wird mit zehn Strafsekunden geahndet, das Hindernis selbst wird nicht wieder aufgebaut. Das zweite Team braucht nur die noch stehen gebliebenen Hindernisse zu durchfahren, hierbei zählt jeder der dabei gemachten Fehler fünf Strafsekunden. Die Zeit wird gestoppt, wenn der zweite Fahrer die Ziellinie überfährt. Die Mannschaft mit der geringsten Zeit-Strafsekunden-Summe ist schließlich Sieger dieses Spurt-Spektakels, das - wie Wolfgang Teske vom Organisationsstab meinte - "durchaus in künftigen Landesturnier-Programmen seinen festen Platz haben kann, wenn es Publikum und Fahrern gleichermaßen gefällt!"

Kostenlos mit Bus oder Kutsche zum Turnier im Schlosspark

Wieder Park-and-ride-Service - Kinder dürfen an die Leinen

RRV Rastede. Nach den guten Erfahrungen der Vorjahre wird es auch zum 59. Oldenburger Landesturnier in Rastede nicht nur wie¬der einen kostenlosen Park-and-ride-Busverkehr am Samstag (21. Juli) geben, sondern am Sonntag auch den vor drei Jahren erstmals eingeführten und vor allem bei Familien mit Kindern inzwischen sehr beliebt gewordenen "Kutschen-Express" des Ponyhofs Kaper aus Bekhausen.

Obgleich es in unmittelbarer Nähe des Turnierplatzes zahlreiche Parkplätze gibt, sind diese erfah-rungsgemäß am Wochenende praktisch schon ab den frühen Morgenstunden voll belegt. Die Veranstalter empfehlen daher allen mit dem Pkw anreisenden - vor allem den von auswärts kommenden - Besuchern dringend, den an den Rasteder Ausfallstrassen angebrachten Hinweistafeln zu folgen und den großen Parkplatz an der August-Brötje-Strasse anzusteuern.

Von dort aus ist am Samstag zwischen 08.00 und 24.00 Uhr und am Sonntag von 09.00 bis 19.00 Uhr ein kostenloser ständiger Zubringer- und Rückfahr-Dienst eingerichtet, der besonders am Sonntag die letzte Strecke der Anreise zum Landesturnier zu einem vergnüglichen Erlebnis macht. Am Samstag ist es ein Bus, der im Kreisverkehr zwischen dem Brötje-Parkplatz und dem Haupteingang zum Turniergelände hin und her pendelt und auch noch nach dem abschließenden Feuerwerk bereit steht. Am Sonntag sind es dann nicht weniger als vier Kutschen (ein Landauer, zwei Wagonetten und ein Jagdwagen) mit vorgespannten Haflingern, die auf kurzem Weg durch die Ortsmitte Rastedes bis zum Vorplatz der St. Ullrichs-Kirche und wieder zurück fahren.

Dabei bietet dieser "Pony-Express" mitfahrenden Kindern eine einmalige Gelegenheit, mit auf den Bock zu klettern, sich unter der Leitung erfahrener Kutscher an den Zügeln zu versuchen und das Gefährt im Schritt oder Trab zu lenken. Sollten die bis zu sechs Personen fassenden "Pferde-Taxis" wegen zu großen Andrangs nicht ausreichen, kann zusätzlich ein zwölfsitziger gummibereifter Planwagen mit Großpferden eingesetzt werden.

Feuerwerk um Mitternacht mit 20 000 Sonnen

RRV Rastede. Das wieder unter dem Motto "Der Schlosspark in Flammen" stehende Samstag-Feuerwerk soll erneut zu einem Glanzlicht außerhalb des Parcoursgeschehens werden. Es beginnt im Anschluss an die Stafettenprüfung für Reiter und Fahrer "Ride and Drive" kurz vor Mitternacht und wird etwa 20 Minuten dauern. Die mit dem Leuchtspektakel beauftragte Bremerhavener Spezial-Firma hat bei den pyrotechnischen Effekten auch viele reitsportliche Varianten eingebaut und wird etwa 500 Zündungen erfolgen lassen, bei denen unter anderem rund 20 000 Sterne und Sonnen erglühen werden.

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