Bild
62. Oldenburger Landesturnier
20. bis 25. Juli 2010

Pressemitteilung Nr. 1 vom 28.05.2009

Sechstägiges Pferdesportfestival im Schlosspark Rastede

Sport, Zucht, Spiel und Unterhaltung

RRV Rastede. Auch im Jubiläumsjahr „950 Jahre Rastede“ präsentiert sich das 61. Oldenburger Landesturnier wieder als eine der größten pferdesportlichen Leistungsschauen seiner Art in Deutschland. „Die große Beliebtheit dieser Großveranstaltung im Schlosspark Rastede, sowohl bei Reitern als auch bei Zuschauern und Sponsoren hat sich nicht verändert“, äußerte Turnierleiter Claas E. Daun anlässlich einer Pressekonferenz. Turnierbeginn ist Dienstag, 21. Juli, 9 Uhr mit Spring-/Springpferde und Dressur-/Dressurpferdeprüfungen auf drei Plätzen, das Landesturnier endet am Sonntag, 26. Juli, am späten Nachmittag mit dem „Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen“, der direkt im Anschluss an den Aufmarsch der Reiterverbände beginnt.

Die Veranstalter, der Renn- und Reitverein Rastede (RRV), der Reiterverband Oldenburg (RVO) und der Verband der Züchter des Oldenburger Pferdes haben insgesamt 96 sportliche Prüfungen ausgeschrieben, hinzu kommen weitere züchterische und unterhaltsame Programmpunkte, u.a. die Elite-Stutenschau (Donnerstag) sowie der von der EWE und der NWZ geförderte Familientag mit den Ponyspielen (Freitag).

Schon weit vor dem Nennungsschluss am 23. Juni signalisieren die beim Veranstalter eingehenden Anfragen ein stetig steigendes Interesse nationaler und internationaler Reiterinnen und Reiter an den sechs „Rasteder Reitertagen“. Denn nicht nur die Großen Touren Springen und Dressur finden das Interesse der Reiter, sondern ebenso die Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat, die für Reiter und Pferdebesitzer äußerst attraktiv sind. Wie im Springsport hat sich ebenfalls die Zahl der Nennungen im Bereich Dressur und Dressurpferde erhöht. Hier werden die Teilnehmerfelder kontinuierlich größer. Die Veranstalter rechnen mit rund 500 aktiven Teilnehmern mit über 1000 Pferden und mehr als 3500 Nennungen.

Blau-rote Tradition und Moderne

RRV Rastede. Als Fest der ländlichen Reiterei werden sich die „Rasteder Sixdays“ 2009 auch im Jubiläumsjahr der Gemeinde Rastede einmal mehr als ein Turnier für den „Großen Pferdesport“ präsentieren, das sich trotz internationaler Besetzung seine charakteristische blau-rote Oldenburger Tradition bewahrt hat und nicht zuletzt aus diesem Grund immer wieder viele Tausend Besucher anlockt - immerhin kamen zum Jubiläumsturnier 2008 mehr als 30.000 Besucher. „Dennoch bedarf es weiterhin großer Anstrengungen, die Qualität und das Niveau des Oldenburger Landesturniers in der blau-roten Tradition, dem Ambiente und dem Flair des Schlossparks zu halten. Auch das 61. Landesturnier wird wieder frei von kommerziellen Zwängen bzw. Veranstaltern durchgeführt werden. Dies macht die Organisatoren ein wenig stolz“, erklärte Turnierleiter Claas E. Daun anlässlich eines Pressegesprächs. „Der Gemeinde Rastede danken wir dafür, dass einige der im Rahmen des Förderprogramms „Turnierplatz“ vorgesehenen Maßnahmen zur Verbesserung der Infrastruktur und zur Verschönerung des Areals rechtzeitig vor Turnierbeginn umgesetzt werden konnten“, verdeutlichte Organisationsleiter Wolfgang Teske.

Sehr verantwortungsbewusst und mit großem Engagement arbeitet der Vorbereitungsstab unter der Federführung von Wolfgang Teske seit Monaten an der Programmgestaltung des Turniers, um für Reiter und Zuschauer ein würdiges Reitfestival auf gewohnt hohem Niveau vorzubereiten. Auch wenn tiefgreifende Änderungen in der Turniergestaltung nicht vorgesehen sind, die Turnierleitung vielmehr an bewährten und unterhaltenden Programmpunkten festhält, werden dennoch Organisation, Struktur, Technik und Rahmenprogramm den Erfordernissen moderner Großveranstaltungen angepasst. So wird es erstmals zusätzlich zu der bewährten fünfzeiligen Anzeigetafel auf dem Springplatz eine LED-Videowand zum Einsatz kommen. Das Programm am Freitag endet gegen 23 Uhr, vorgesehen sind an diesem Abend neben sportlichen Wettbewerben weitere unterhaltende Programmpunkte. Zum Ausklang am Samstagabend wird traditionell gegen Mitternacht wieder ein fünfzehnminütiges Brillant-Feuerwerk vor der Haupttribüne gezündet. Höhepunkt und Turnierabschluss ist am Sonntag der „Große Preis der Öffentlichen Versicherungen“.

Attraktive Kernpunkte des Turniers

„Die Besucher des Turniers, übrigens ist es das 60. Landesturnier in Rastede (das 1. Turnier fand 1948 in Cloppenburg statt, ab 1949 ununterbrochen in Rastede) können sich wieder auf äußerst attraktive Kernpunkte im Springen, Reiten, Fahren, Voltigieren und im Zuchtbereich freuen“, verdeutlichte Wolfgang Teske.

Im großen Springsport sind es insgesamt zwölf S-Springen (Youngster Tour, Große Tour, Oldenburger Meisterschaft), mit dem „Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ als Höhepunkt am Sonntag auf dem großen Springplatz.

Am Freitag und Samstag werden u.a. ein Mächtigkeitsspringen, Zweikampfspringen und eine Zeitspringprüfung (Buddelei Trophy), unter Flutlicht ausgetragen. Alle diese Prüfungen garantieren hochkarätigen Pferdesport und kurzweilige Unterhaltung.

- Spannende Wettbewerbe sind darüber hinaus bei der „Großen Tour Dressur“ mit dem Grand Prix Dressage sowie bei den Finalprüfungen für das Bundeschampionat der Oldenburger Zucht zu erwarten.
- Weitere Glanzlichter sind die Oldenburger Meisterschaften, das Rasteder-Viererzug-Championat (Preis der Oldenburgischen Landesbank) mit Welt-, Europa- und Deutschen Meistern und die Zweispänner-Fahrprüfungen (Preis der Bremer Landesbank).
- Ein besonderer Höhepunkt für die ganze Familie dürfte wieder der Familiennachmittag mit den Ponyspielen sowie zwei Ponyrennen am Sonntag werden.
- Eine Reihe von Sonderwettbewerben des Veranstalters, wie die Ride & Drive- Prüfung (Preis der EWE), das Zwei-Sterne-S-Springen mit Siegerrunde (Championat der Landessparkasse), die Zeitspringprüfung (Buddelei Trophy), eine Zweispännerprüfung Pferde am Freitag und eine Zweispännerprüfung Ponys am Sonnabend jeweils mit ausgewählten Mitfahrern versprechen ebenfalls spannende Unterhaltung.
- Spannend wird es am Sonntag auch wieder bei dem Mannschaftswettbewerb in der Dressur Kl. M mit Mannschaften aus Oldenburg, Emsland, Bremen und Hannover. Im Springen der Kl. M wetteifern am Freitag die Mannschaften aus Oldenburg, Emsland, Osnabrück und Ostfriesland um den begehrten Wanderpokal.
- Fester Bestandteil und einer der Höhepunkte der Züchter des Oldenburger Pferdes ist am Donnerstag wieder die Oldenburger Elite-Stutenschau, die inzwischen aus dem Programm des Turniers nicht mehr wegzudenken ist.

Änderungen in der Vielseitigkeit

Die traditionelle Rasteder Vielseitigkeit wird 2009 in modifizierter Form an drei Tagen stattfinden.

Das Kernstück des Oldenburger Landesturniers wird nach dem Willen des RVO und des Veranstalters wieder mehr in den Focus der traditionellen Veranstaltung rücken.

Eine Arbeitsgruppe des RVO in der u.a. auch der ehemalige Olympiateilnehmer und Bundestrainer Horst Karsten mitwirkte, hat in Verbindung mit dem Veranstalter nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, die Vielseitigkeit wieder attraktiver zu gestalten, dabei war die Beibehaltung des Mannschaftswettbewerbs eine zwingende Vorgabe.

Das einvernehmliche Ergebnis sieht wie folgt aus:
- Die Vielseitigkeit ist ein Mannschaftswettbewerb für Vereinsmannschaften mit Einzelwertung. Die Vielseitigkeit wird in drei Prüfungen durchgeführt.
- Prüfung Nr. 37 : Mannschaftswertung Kl. A/L
- Prüfung Nr. 38 : Einzelwertung Pferde/Ponys Kl. L
- Prüfung Nr. 39 : Einzelwertung Pferde / Ponys Kl. A

Die Oldenburger Meister in der Vielseitigkeit werden nach folgendem Modus ermittelt:

Oldenburger Meister, Mannschaften:
Die Vereinsmannschaft, zusammengestellt aus Teilnehmern der Prüfungen 38 und/oder 39 mit den niedrigsten Punkten gewinnt. Die Wertung der Prfg. 38 zu Prfg. 39 erfolgt im Verhältnis 1:1

Oldenburger Meister L:
Der/die Sieger/-in in der Prüfung 38.

Oldenburger Meister Jugend (Pferde):
Der/die bestplatzierte Reiter-/in Jahrgang 1988 und jünger in der Prüfung 39.

Oldenburger Meister Ponys:
Der/die bestplatzierte Ponyreiter-/in in der Prüfung 39.

Durch diesen Modus wird die Oldenburger Meisterschaft wieder auf L-Niveau ausgeschrieben, aber auch die Reiter der Kl. A bleiben weiterhin im Wettbewerb.

Für die Vereinsmannschaft bedeutet dies, dass sowohl A- als auch L-Reiter eine Mannschaft bilden können, wobei die Ergebnisse gleich gewichtet werden und jedes Team, unabhängig von der Zusammensetzung nach A und L, die gleichen Chancen auf die Meisterschaft hat.

Die Zusammensetzung der Mannschaft (Reiter und Pferd) ist bis Meldeschluss an der Meldestelle schriftlich anzugeben. Jeder Reiter hat drei Startplätze, darf jedoch nur an einer Einzelmeisterschaft teilnehmen. Er hat dies bis Meldeschluss zu erklären.

Einzelteilnehmer der Prüfungen 38 und 39, die keine Vereinsmannschaft bilden können, bilden eine Mannschaft des entsprechenden Kreisverbands. Diese Mannschaften können jedoch nicht –da keine Vereinsmannschaft- Oldenburger Meister werden, wohl aber Sieger der Prüfung Nr. 37.

Eine weitere Maßnahme ist die Veränderung der Linienführung der Geländestrecke. Parcourschef Uwe Meyer wird wieder einen Streckenteil über den Turnierplatz führen, Start und Ziel werden ebenfalls auf dem Turnierplatz sein. Im Schlosspark wird er Wege suchen, die ein „weiches“ Geläuf auch bei Trockenheit sicherstellen sollen.

Weiterhin werden die einzelnen Prüfungen wieder an drei Tagen absolviert. Die Dressurprüfungen werden am Freitag, der Geländeritt am Sonnabend (zeitlich vor dem Geländefahren der Gespannfahrer), die Verfassungs- sowie Springprüfung am Sonntag durchgeführt.

Die Ehrung der Oldenburger Meister Mannschaften sowie Einzel erfolgt im Rahmen des Aufmarsches der Vielseitigkeitsmannschaften am Sonntagnachmittag unmittelbar vor dem Großen Preis.

Nach dem Turnier wird die Arbeitsgruppe eine Bewertung der nach neuem Modus durchgeführten Vielseitigkeit vornehmen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch in der Vielseitigkeit Anpassungen an Entwicklungen durchaus sinnvoll sein können, dennoch dürfe man die Tradition dieses Kernstücks der Oldenburger Reiterei nicht aus den Augen verlieren, sind sich die Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe des RVO einig.

Das Rasteder-Viererzug-Championat wird um eine Prüfung erweitert. Diese Finalprüfung, ein kombiniertes Hindernisfahren, findet am Sonntagnachmittag auf dem Hauptplatz vor der Tribüne statt. Die bis zu diesem Zeitpunkt in der Wertung fünf besten Mannschaften fahren hier um den Sieg des Championats. Der jüngste Teilnehmer der Finalprüfung wird mit dem „Friedrich von Essen-Erinnerungspreis“ geehrt. Auch hier wurde der Zeitplan geändert: Dressur Freitagabend, Geländefahren Sonnabend und Hindernisfahren Sonntagvormittag.

Die Zweispännerprüfungen (Ponys und Pferde) sind zur Ermittlung der Oldenburger Meister aus zeitlichen und organisatorischen Gründen ausschließlich für Mitglieder des RVO ausgeschrieben. Dadurch, dass der Veranstalter die Vielseitigkeit wieder mehr in den Focus stellen wird und auch der Geländeritt zeitlich vor dem Gespannfahren durchgeführt werden soll, um die Wasserhindernisse für die Reiter optimal nutzen zu können, musste die Zahl der Starter beim Fahren begrenzt werden. Nur so ist es möglich die Geländeprüfungen Vielseitigkeit und Fahren am Sonnabend zeitgerecht durchzuführen.

Senioren Ü-39
Eingehende Recherchen und Erfahrungen der zurückliegenden Turniere zeigen, dass die Anzahl der noch aktiven Ü-39-Reiter ständig wächst. Beim Jubiläumsturnier 2008 gingen in der Springprüfung für Senioren 42 Teilnehmer an den Start. Dem haben wir durch zwei zusätzliche Wettbewerbe Rechnung getragen und für diese Altersklasse eine Zeitspringprüfung (Freitag) und eine Zweikampfprüfung (Samstag) ausgeschrieben.

Vorverkauf der Eintrittskarten
Ab 2. Juni beginnt der Vorverkauf der Eintrittskarten für das 61. Oldenburger Landesturnier:
Residenzort Rastede GmbH, Kleibroker Straße 1, 26180 Rastede, Tel. 0 44 02 / 93 98 23, www.residenzort-rastede.de oder www.reitverein-rastede.de

© Renn- und Reitverein Rastede e.V. (Daniel Block) 2000-2010