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62. Oldenburger Landesturnier
20. bis 25. Juli 2010

Pressemitteilung Nr. 4 vom 15.07.2010

Sechs Blau-Rote Rasteder Reitertage - Mischung aus modernem Pferdesport und überlieferter Tradition

749 Turnierteilnehmer aus 23 verschiedenen Ländern mit 2180 Pferden und 3181 Startnennungen in 97 Prüfungen

RRV Rastede. Mit dem Olympiateilnehmer Alois Pollmann-Schweckhorst (Mühlen) wird einmal mehr einer der ganz Großen des Deutschen Springsports beim Reitfestival im Schlosspark Rastede an den Start gehen. Mit ihm haben weitere namhafte Spitzensportler aus 23 verschiedenen Ländern für das 62. Oldenburger Landesturnier gemeldet. Bis jetzt liegen dem Renn- und Reitverein Rastede, Veranstalter dieser in Deutschland einmaligen Pferdeleistungsschau, die Meldungen von 749 Teilnehmern (510 weiblich, 293 männlich) mit 2180 Pferden in 3181 Startreservierungen für die 97 ausgeschriebenen sportlichen Prüfungen vor. Bei den Spring- und Springpferdeprüfungen liegen 1871, beim Fahren 114, in der Dressur 1103 und in der Vielseitigkeit (Kl. A 47, Kl. L 17,) Startreservierungen vor.

Die meisten der Aktiven in den Disziplinen Springen, Dressur, Fahren, Vielseitigkeit und Voltigieren kommen aus dem Oldenburger bzw. Weser-Ems-Raum. Aus dem Reiterverband Oldenburg (RVO) haben Sportler aus 71 Reitvereinen für das Turnier gemeldet. Jüngste im Feld der fast 750 Turnierteilnehmer ist der zehnjährige Marec Dänekas vom RFV Hesel. Er startet in der Pony-Reitpferdeprüfung (3-jährige), Prfg. 34. Totila Schmid vom PF Garnzell e.V. ist älteste Turnierteilnehmerin; sie wird in der Springprüfung Kl. L Senioren starten.

Fast alle gemeldeten Pferde stammen aus deutschen Zuchtgebieten, allein 989 von den 2180 Genannten sind aus der Oldenburger Zucht (OLD oder OS).

Highlights der Rasteder Sixdays

Im Mittelpunkt des Interesses der Besucher werden u.a. die mit Spannung verfolgten Prüfungen Oldenburger Meisterschaften im Springen, Dressur und der Vielseitigkeit sowie im Fahren der Zweispänner stehen.
Darüber hinaus sind die Springprüfungen der Kl. S mit dem „Großen Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ als absoluten Höhepunkt ein sportlicher Leckerbissen für viele Zuschauer.
Aber auch die Große Tour Dressur mit dem „Grand Prix Spezial“ als ihrem Finale am Sonntag wird wieder viele Anhänger dieser Reitsportart finden.
Nicht zuletzt das „Rasteder-Viererzug-Championat“, mit seinen fünf unterschiedlichen Prüfungen ist wieder ein Angebot an die fahrsportbegeisterten Zuschauer.
Die Qualifikationsprüfungen zum Bundeschampionat sowohl bei den Pferden als auch bei den Ponys sind weitere Angebote, insbesondere an die Freund junger Pferde. Hier zeigen sich die jungen Jahrgänge.
Die Mannschaftsdressurprüfung Kl. M mit Mannschaften aus dem Emsland, Osnabrück, Oldenburg, Bremen und Hannover ist ein weiterer Beleg für die Vielfältigkeit dieser Veranstaltung.
Die Elite-Stutenschau ist sicherlich eines der Höhepunkte für die Züchter des Oldenburger Pferdes aus dem gesamten Land.
Aber auch an die Kleinen ist wieder gedacht. Der traditionelle Familiennachmittag mit den Ponyspielen wurde erweitert um ein „Mitmachspiel“. Also nicht nur schauen, auch mitmachen und ggf. sogar gewinnen.
Ein neuer Wettbewerb findet am Freitag auf dem Hauptplatz statt. Ein Mannschaftsspringen der Kl. S der nordwestdeutschen Reiterverbände um die mit 20.000 Euro ausgelobte „Buddelei-Trophy“, durchgeführt analog dem Nationen-Preis-Verfahren mit dem Finale am Freitagabend unter Flutlicht. Neun Mannschaften sowie ein weiteres Team aus Holland, jeweils eine Mannschaft aus Schleswig-Holstein, Hamburg, Hannover, Bremen, Westfalen, Emsland, Ostfriesland, Osnabrück und Oldenburg werden an den Start gehen.
Und nach dem Stechen um den Sieg geht es gleich spannungsgeladen weiter. Die VIEROL AG hat die Sponsorenschaft über das Mächtigkeitsspringen eine Springprüfung der Kl. Sb übernommen. Hier zeigen Reiter und Pferd wessen sie „mächtig“ sind, wenn es über Mauer und Oxer geht.
Der Aufmarsch der an der Vielseitigkeit teilnehmenden Vereine mit der Ehrung der Oldenburger Meister des Jahres 2010 durch SKH Anton Günther Herzog von Oldenburg ist sicherlich ein würdiger Abschluss der Oldenburger Meisterschaften des Jahres.
Die danach folgende Springprüfung der Kl. S***, der „Große Preis der Öffentlichen Versicherungen Oldenburg“ rundet dann das vielfältige Angebot der Rasteder Sixdays ab.

Große Touren Springen und Dressur

Im großen Springsport haben die Veranstalter insgesamt 13 Springprüfungen der Ein- bis Drei-Sterne-Kategorie ins Programm genommen. Nach den bisher vorliegenden Meldungen sind die Prüfungen nicht nur zahlenmäßig, sondern auch von der Qualität der Reiter hervorragend besetzt. Hilmar Meyer (Aller-Weser), Sieger im Großen Preis 2009, ist ebenso dabei wie die Oldenburger Spitzenreiter Mario Stevens, Gilbert Böckmann (beide Lastrup), Ralf Moormann und Manuela Schweizer Moormann (Ahlhorn), Janne und Sohn Hendrik (Lemwerder), Matthias Janßen (Ankum) und Joachim Heyer (Cloppenburg), außerdem der mehrfache Deutsche Meister René Tebbel mit Sohn Maurice (Emsbüren) sowie Nationenpreis-Reiter Sören Pedersen (Wildeshausen), und es werden viele weitere nationale und international bekannte und anerkannte Springreiter in Rastede starten, sei es in der Youngster Tour, der Mittleren und Großen Tour oder in den Sonderwettbewerben des Veranstalters.

Der Dressurwettbewerb „Prix Sankt Georges“ als „Preis der F & H Public Relations GmbH“ liegt, was die Zahl der Startnennungen betrifft, mit 54 an der Spitze der S-Dressuren. In der „Intermediaire I“, „Preis der Firma Colcrete-von Essen GmbH & Co KG“ sowie in der „Intermediaire II“, „Preis der Volksbanken und Raiffeisenbanken“ gehen jeweils 27 Pferde an den Start. Die 14 besten Pferde qualifizieren sich für den „Grand Prix des Dressage“ als „Preis der Landpartie Schloss Gödens“, dem Höhepunkt der Großen Tour Dressur. Bei den S-Dressuren sitzen mit Bianca Kasselmann und Johanna von Fircks (beide RSC Osnabrücker Land), Kira Wulferding (RFV Holzhausen), Eva-Maria Sprehe ( RSC Schemder Bergmark), Hannes Baumgart (Aller-Weser) und Anja Engelbart (RV Oldenburger Münsterland) hochkarätige Amazonen und Reiter im Sattel.

Geländeprüfungen Vielseitigkeit und Fahren

Wettbewerbe im Zwei- und Vierspännerfahren mit dem Rasteder Viererzug-Championat der Kl. S „Preis der Oldenburgischen Landesbank AG“ sind für Fahrer und Zuschauer gleichermaßen attraktive Prüfungen und gehören seit nunmehr 14 Jahren zu den Höhepunkten des Oldenburger Landesturniers. Im vergangenen Jahr wurde dieser Wettbewerb um eine Prüfung, ein kombiniertes Hindernisfahren mit Geländehindernissen erweitert. Diese Finalprüfung wird von den fünf besten Teams am Sonntagnachmittag um 14.45 Uhr auf dem Hauptplatz vor der Tribüne ausgetragen. Der jüngste Teilnehmer der Finalprüfung wird mit dem „Friedrich von Essen-Erinnerungspreis“ geehrt.

Im Anschluss an den Geländeritt der Vielseitigkeitsreiter, die am Samstag um 11.30 Uhr (Kl. A) bzw. um 12.45 Uhr (Kl. L) an den Start gehen, beginnen die Pony-Zweispänner ihre Geländefahrprüfung (8 Nennungen) um 13.15 Uhr, die Zweispänner Pferde (8 Nennungen) gehen anschließend in den Parcours. Ab 14.30 Uhr messen sich die Vierspänner-Teams (bisher 8 Nennungen) im Geländefahren.

Spitzenreiter schon am Turnier-Dienstag im Parcours

Seit Jahren schon erfreuen sich auch bei den Spitzenreitern der hohen Leistungsklassen die Springprüfungen am ersten Turniertag großer Beliebtheit – darunter besonders die Springprüfungen der 6-jährigen Klasse M* als Qualifikation zum Bundeschampionat (BC) in Warendorf. Und so sind u.a. Mario Stevens, Rene Tebbel, Alois Pollmann-Schweckhorst, die Familie Sosath, Sören Petersen, Joachim Heyer und Matthias Janßen mit Nachwuchspferden bereits am Dienstag im Rasteder Parcours zu sehen.

Familiennachmittagtag mit spannendem Programm Ponys, Spiel und ganz viel Spaß

„Mitmachen und Spaß haben“, heißt die Parole für Familien wieder am Freitagnachmittag, wenn von ca. 14 bis 18 Uhr auf dem großen Dressurviereck D 3 im östlichen Bereich des Turniergeländes im Schlosspark Rastede ein abwechslungsreiches Angebot lockt. Inzwischen ist der Familiennachmittag am 4. Turniertag, unter anderem mit den spannenden Ponyspielen bei großer Beteiligung der Reitervereine fester Bestandteil des Oldenburger Landesturniers. Der Renn- und Reitverein Rastede als Organisator der „Rasteder Reitertage“ hat für diesen Tag ein Programm vorgesehen, das jungen Pferdefans die Möglichkeit bietet, Zugang zum Pferd und zum Reitsport zu finden. Das umfangreiche Angebot ist informierend, spaßig und reich an sportlichen Vorführungen zugleich. Unterstützt wird das Unterhaltungs- und Mitmach-Event durch Präsentationen, Verlosungen und Promotionsaktionen der EWE und der NWZ. Rund um das große Dressurviereck bauen Vereine des Oldenburger Reiterverbands Zelte auf und bringen viele Ponys mit, die Kindern zum Streicheln, Anfassen, Führen und Reiten zur Verfügung stehen. Innerhalb der Zelte stellen sich die Vereine selbst vor und bieten Reitutensilien zum Kauf an. Man sollte schön die Augen offen halten, möchte man den Pferdefans raten.

Wer nicht unbedingt sein Glück auf dem Rücken eines Ponys sucht, findet bestimmt an diesem Familientreffen andere Möglichkeiten, sich zu vergnügen. Hüpfburg, Schminkzelt, Sommerrodelbahn und ein sportlich-amüsanter Parcours mit fünf Stationen dürfte den Kindern eine Menge Spaß bringen. Dazu gehören z.B. Hufeisen-Werfen sowie ein Hindernislauf. Zu gewinnen sind bei diesem Wettbewerb ein Tag im Reitstall von Familie Sosath, ein vierwöchiger „Schnupper-Voltigier-Kurs“ beim RRV Rastede sowie fünf Reitstunden beim Reitstall Utz Menke in Rastede/Hankhausen. Und da gibt es ja auch noch den Luftballon-Weitflugwettbewerb, bei dem es interessante Preise zu gewinnen gibt.

 

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