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62. Oldenburger Landesturnier
20. bis 25. Juli 2010

Änderungen in der Vielseitigkeit

Die traditionelle Rasteder Vielseitigkeit wird 2009 in modifizierter Form an drei Tagen stattfinden.

Das Kernstück des Oldenburger Landesturniers wird nach dem Willen des RVO und des Veranstalters wieder mehr in den Focus der traditionellen Veranstaltung rücken.

Eine Arbeitsgruppe des RVO in der u.a. auch der ehemalige Olympiateilnehmer und Bundestrainer Horst Karsten mitwirkte, hat in Verbindung mit dem Veranstalter nach Lösungsmöglichkeiten gesucht, die Vielseitigkeit wieder attraktiver zu gestalten, dabei war die Beibehaltung des Mannschaftswettbewerbs eine zwingende Vorgabe.

Das einvernehmliche Ergebnis sieht wie folgt aus:
- Die Vielseitigkeit ist ein Mannschaftswettbewerb für Vereinsmannschaften mit Einzelwertung. Die Vielseitigkeit wird in drei Prüfungen durchgeführt.
- Prüfung Nr. 37 : Mannschaftswertung Kl. A/L
- Prüfung Nr. 38 : Einzelwertung Pferde/Ponys Kl. L
- Prüfung Nr. 39 : Einzelwertung Pferde / Ponys Kl. A

Die Oldenburger Meister in der Vielseitigkeit werden nach folgendem Modus ermittelt:

Oldenburger Meister, Mannschaften:
Die Vereinsmannschaft, zusammengestellt aus Teilnehmern der Prüfungen 38 und/oder 39 mit den niedrigsten Punkten gewinnt. Die Wertung der Prfg. 38 zu Prfg. 39 erfolgt im Verhältnis 1:1

Oldenburger Meister L:
Der/die Sieger/-in in der Prüfung 38.

Oldenburger Meister Jugend (Pferde):
Der/die bestplatzierte Reiter-/in Jahrgang 1988 und jünger in der Prüfung 39.

Oldenburger Meister Ponys:
Der/die bestplatzierte Ponyreiter-/in in der Prüfung 39.

Durch diesen Modus wird die Oldenburger Meisterschaft wieder auf L-Niveau ausgeschrieben, aber auch die Reiter der Kl. A bleiben weiterhin im Wettbewerb.

Für die Vereinsmannschaft bedeutet dies, dass sowohl A- als auch L-Reiter eine Mannschaft bilden können, wobei die Ergebnisse gleich gewichtet werden und jedes Team, unabhängig von der Zusammensetzung nach A und L, die gleichen Chancen auf die Meisterschaft hat.

Die Zusammensetzung der Mannschaft (Reiter und Pferd) ist bis Meldeschluss an der Meldestelle schriftlich anzugeben. Jeder Reiter hat drei Startplätze, darf jedoch nur an einer Einzelmeisterschaft teilnehmen. Er hat dies bis Meldeschluss zu erklären.

Einzelteilnehmer der Prüfungen 38 und 39, die keine Vereinsmannschaft bilden können, bilden eine Mannschaft des entsprechenden Kreisverbands. Diese Mannschaften können jedoch nicht –da keine Vereinsmannschaft- Oldenburger Meister werden, wohl aber Sieger der Prüfung Nr. 37.

Eine weitere Maßnahme ist die Veränderung der Linienführung der Geländestrecke. Parcourschef Uwe Meyer wird wieder einen Streckenteil über den Turnierplatz führen, Start und Ziel werden ebenfalls auf dem Turnierplatz sein. Im Schlosspark wird er Wege suchen, die ein „weiches“ Geläuf auch bei Trockenheit sicherstellen sollen.

Weiterhin werden die einzelnen Prüfungen wieder an drei Tagen absolviert. Die Dressurprüfungen werden am Freitag, der Geländeritt am Sonnabend (zeitlich vor dem Geländefahren der Gespannfahrer), die Verfassungs- sowie Springprüfung am Sonntag durchgeführt.

Die Ehrung der Oldenburger Meister Mannschaften sowie Einzel erfolgt im Rahmen des Aufmarsches der Vielseitigkeitsmannschaften am Sonntagnachmittag unmittelbar vor dem Großen Preis.

Nach dem Turnier wird die Arbeitsgruppe eine Bewertung der nach neuem Modus durchgeführten Vielseitigkeit vornehmen.

Die vergangenen Jahre haben gezeigt, dass auch in der Vielseitigkeit Anpassungen an Entwicklungen durchaus sinnvoll sein können, dennoch dürfe man die Tradition dieses Kernstücks der Oldenburger Reiterei nicht aus den Augen verlieren, sind sich die Mitarbeiter in der Arbeitsgruppe des RVO einig.

Das Rasteder-Viererzug-Championat wird um eine Prüfung erweitert. Diese Finalprüfung, ein kombiniertes Hindernisfahren, findet am Sonntagnachmittag auf dem Hauptplatz vor der Tribüne statt. Die bis zu diesem Zeitpunkt in der Wertung fünf besten Mannschaften fahren hier um den Sieg des Championats. Der jüngste Teilnehmer der Finalprüfung wird mit dem „Friedrich von Essen-Erinnerungspreis“ geehrt. Auch hier wurde der Zeitplan geändert: Dressur Freitagabend, Geländefahren Sonnabend und Hindernisfahren Sonntagvormittag.

Die Zweispännerprüfungen (Ponys und Pferde) sind zur Ermittlung der Oldenburger Meister aus zeitlichen und organisatorischen Gründen ausschließlich für Mitglieder des RVO ausgeschrieben. Dadurch, dass der Veranstalter die Vielseitigkeit wieder mehr in den Focus stellen wird und auch der Geländeritt zeitlich vor dem Gespannfahren durchgeführt werden soll, um die Wasserhindernisse für die Reiter optimal nutzen zu können, musste die Zahl der Starter beim Fahren begrenzt werden. Nur so ist es möglich die Geländeprüfungen Vielseitigkeit und Fahren am Sonnabend zeitgerecht durchzuführen.

 
Freitag, 29. Mai 2009
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